M2-PK-Test erneut mit „unklar“ bewertet

Abrechnung und ärztliche Vergütung , Privatrechnung Autor: Maya Hüss

Im Gegensatz zum iFOBT weist der M2-PK-Test nicht Blut, sondern das Enzym M2-Pyruvatkinase in der Stuhlprobe nach. © Fotolia/Jürgen Fälchle

Unschädlich, aber auch ohne zusätzlichen Nutzen in der Vorsorge – so bewertet der Medizinische Dienst den M2-PK-Stuhltest.

Neue alte Erkenntnisse zum Nutzen und Schaden des Selbstzahlertests bei der Darmkrebsfrüherkennung hat jetzt der IGeL-Monitor bekannt gegeben. Demnach wird der Test (Kostenpunkt: 30 bis 45 Euro) wie schon 2013 von den Wissenschaftlern mit „unklar“ bewertet. Es gebe keine Studien darüber, ob weniger Menschen an Darmkrebs sterben, wenn sie den Privatzahlertest ergänzend oder alternativ zum iFOBT nutzen, der von den Kassen erstattet wird.

Im Gegensatz zum iFOBT weist der M2-PK-Test nicht Blut, sondern das Enzym M2-Pyruvatkinase in der Stuhlprobe nach.