Gepanschte Krebsmedikamente: Apotheken mehr kontrollieren

Gesundheitspolitik Autor: Ruth Bahners

Unangekündigte Kontrollen, Plausi-Prüfungen und Stichproben als Konsequenz gefordert. © Fotolia/Anke Thomass

Zu zwölf Jahren Haft und lebenslangem Berufsverbot wurde der Apotheker Peter S. aus Bottrop, der gepanschte Krebsmedikamente verkaufte, verurteilt.

Dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Krebsselbsthilfe reicht das nicht aus. Als Konsequenz daraus fordern sie für die Zubereitung von Krebsmitteln den Gesetzgeber in einer Petition (Nr. 84271) dazu auf, unangekündigte Kontrollen bei Apotheken, Plausi-Prüfungen des Warenverkehrs sowie Stichproben von Rückläufern einzuführen. Ferner wünschen sie die Zulassung von mehr Schwerpunkt­apotheken. Nun brauchen die Initiatoren mindestens 50 000 Unterschriften für ihre Petition, damit sich der Bundestag mit dem Thema befasst.