Neuregelung für Sportwetten stößt auf Kritik

Gesundheitspolitik Autor: Lena Becker

Der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag steht in der Kritik. Der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag steht in der Kritik. © wpadington – stock.adobe.com

Sportwetten können süchtig machen und Wettbewerbe verfälschen. Der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag soll Abhilfe schaffen, verfehlt aber offenbar das Ziel.

Der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag ­(GlüNeuRStV) soll Sport­wetten in Deutschland regulieren. Dies ist eine Maßnahme gegen den Schwarz- und Graumarkt. Im Entwurf sind umfassende Werbemöglichkeiten für Glücksspielanbieter im Sport vorgesehen.

Das stößt auf Kritik: Die Organisation Transparency International Deutschland fordert eine Eindämmung ebendieser Werbung. Die Bewerbung von Glücksspielen könne zu Spielsucht führen und folglich Sportwettbewerbe beeinflussen, heißt es. Insbesondere Werbung mit „aktiven Sportlern und Funktionären“ fiele hierunter. Gerade junge Konsumenten seien davon gefährdet. Der Verein setzt sich seit mehr als 15 Jahren gegen die Manipulation von Sportwettbewerben ein.

Pressemitteilung – Transparency ­International Deutschland