45 Jahre Mutterpass: Erfolgsgeschichte der Vorsorge

Autor: Karl H. Brückner

Mit dem „Mutterpass“ und dem damit verbundenen ärztlichen Vorsorgemaßnahmen begann vor 45 Jahren eine Erfolgsgeschichte, die zahllosen schwangeren Frauen und ihren Neugeborenen Gesundheit bewahrte und Leben rettete. Heute ist Deutschland im internationalen Vergleich führend bei der Bekämpfung der Schwangeren- und Neugeborenensterblichkeit. Aber noch immer entzieht sich jede zehnte werdende Mutter hierzulande der ärztlichen Betreuung.

Anders als beispielsweise früher in der DDR gibt es für Schwangere in der Bundesrepublik keine gesetzliche Pflicht, sich während der Schwangerschaft in ärztliche Obhut zu begeben. Trotzdem nehmen rund 90 Prozent der werdenden Mütter die staatlichen Vorsorgeangebote heute wahr. Diese hohe Quote sei zwar „schön, aber nicht ausreichend“, sagt der Gynäkologe Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Dr. Albring will, dass auch die anderen Frauen die kostenlosen Vorsorgeangebote akzeptieren und wahrnehmen.

9 % der Kinder haben Entwicklungsstörungen

Warum sich aber jede zehnte werdende Mutter in Deutschland der medizinischen Betreuung weitgehend entzieht, ist bisher...

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