Alkoholiker-Therapie nach Genotyp

Autor: Manuela Arandt; Foto: thinkstock

Strikte Abstinenz war bisher das Credo in der Alkohol-Therapie. Jetzt heißt es nur noch, die Menge zu reduzieren auch mit Hilfe von Medikamenten - doch die wirken je nach Genotyp unterschiedlich.

Es wird Zeit für einen Paradigmenwechsel in der Therapie der Alkoholabhängigkeit, meint Professor Dr. Rainer Spanagel: Statt von den Patienten strikte Abstinenz zu fordern und jeden Drink als Versagen zu brandmarken, sollte eine Reduktion der Trinkmenge als Erfolg gelten.

Wie kann man von einem Suchtpatienten erwarten, dass er das Kernsymptom seiner Krankheit, den Rückfall, nicht präsentiert?, fragte der Wissenschaftliche Direktor des Instituts für Psychopharmakologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Komplette Abstinenz bis zum Ende aller Tage hält er für ein nahezu unerreichbares Ziel, von dem sich die Therapeuten verabschieden sollten.

Alkoholkonsum reduzieren,...

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