Alle Männer ab 50 zum PSA-Test!

Autor: Md

Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens ist weder IGeL-Schnickschnack noch Patienten-Abzocke. Im Gegenteil, sie wahrt die Chance, Prostatakrebs früh zu erkennen und zu heilen, darin sind sich Urologen und Onkologen einig. Für ein generelles PSA-Screening auf Kassenkosten sehen die Experten dennoch keine Indikation: Dies sei unwirtschaftlich und für das Gesundheitssystem kaum bezahlbar.

Das gesetzliche Prostatakarzinom-Screening stützt sich in Deutschland allein auf die rektal-digitale Untersuchung - ein realistisch betrachtet recht ineffektives Verfahren. Zum einen nehmen nur etwa 15 % der Männer über 45 Jahre die Untersuchung in Anspruch, zum anderen fallen nur 2 bis 5 % der Prostatakarzinome durch den rektalen Tastbefund auf. 50 % dieser Karzinome sind dann bereits nicht mehr kurativ behandelbar, von Früherkennung kann keine Rede sein, stellt die aktuelle Leitlinie zur Früherkennung des Prostatakarzinoms* klar.

Ab 4 ng/ml Sono und Stanzbiopsie

Deutlich besser, weil sensitiver, ist da die Bestimmung der PSA-Serumkonzentration. Durch sie werden fast 90 % der Karzinome...

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