Alopecia areata: Immunstörung verantwortlich für den Haarausfall?

Autor: Dr. Maria Weiß

Die Autoimmunerkrankung des Haarfollikels mit lokalem oder vollständigem Haarverlust kann die Lebensqualität empfindlich einschränken.

Die Alopecia areata (AA) trifft meist jüngere Menschen. 66 % sind bei Erstmanifestation unter 30, nur 20 % haben die 40 überschritten. Auch Kinder können erkranken. Die Pathophysiologie ist noch immer nicht vollständig geklärt, schreiben Dr. Amos Gilhar vom Flieman Hospital in Haifa und Kollegen im „New England Journal of Medicine“.


Normalerweise gehören die Haarfollikel zu den immunprivilegierten Orten mit stark heruntergefahrener Immunantwort. Bei der AA scheint dieses Privileg plötzlich aufgehoben. Die Haarfollikel werden in der Anagenphase mit schnellem Wachstum von inflammatorischen Zellen attackiert, die Haare kommen vorzeitig in die Katagenphase und fallen aus.

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