Andrologie (griechisch)

Zweig der Medizin, der sich mit Bau und Funktion der männlichen Geschlechtsorgane beschäftigt: Im Mittelpunkt stehen die männliche Zeugungs- und Fortpflanzungsfähigkeit sowie deren Störungen.

Bei der körperlichen Untersuchung beurteilt der Arzt Körperbau und Behaarungsmuster des Mannes, untersucht die Genitalorgane und fragt nach seinen sexuellen Gewohnheiten. Im Blut werden dann drei Hormone bestimmt: Testosteron, das so genannte Männlichkeitshormon, und LH sowie FSH, die vom Gehirn aus die Testosteronbildung in den Hoden regulieren. Ist der Testosteronwert erniedrigt, kann dies durch mangelnde LH/FSH-Regulation oder durch eine echte Testosteron-Bildungsstörung im Hoden bedingt sein. Bei normalen LH- und FSH-Werten wird deshalb eine Gewebeprobe des Hodens entnommen und mikroskopisch untersucht.

Labormedizinisch werden zugleich das Sperma und die Chromosomen, auf denen die...

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