Antikörper-Persistenz bei Multipler Sklerose

Autor: abr

Das Ende der Interferontherapie bedeutet nicht immer den Untergang der Antikörper. Wenn sie weiter im Blut kreisen, haben manche MS-Patienten schlechtere Karten. Woran liegt‘s?

 

In einer retrospektiven Untersuchung haben Kollegen aus den Niederlanden und Italien 71 Patienten mit schubfärmiger Multipler Sklerose (MS) untersucht, die in der Vergangenheit eine Therapie mit Interferon beta (IFN beta) erhalten – und beendet – hatten. 24 % der Teilnehmer wurden positiv auf neutralisierende Antikörper gegen die Substanz (NAb) getestet, nachdem durchschnittlich 25 Monate seit der Behandlung vergangen waren.

Die Persistenz der NAb war mit einer höheren jährlichen Schubrate und einer verkürzten Zeit bis zur Notwendigkeit einer Gehhilfe verbunden, schreiben Dr. Laura F. van der Voort von der Neurologischen Abteilung der Universitätsklinik Amsterdam und Kollegen in „Archives of...

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