Aorten-Op. beschert Delir

Autor: MW

Nach Eingriffen an der Aorta drehen viele Patienten durch: Sie beschimpfen z.B. Ärzte und Schwestern als "Mörder" und "Verbrecher" oder versuchen, sich die Schläuche rauszuziehen, berichtete Dr. Hinrich Böhner von den Rheinischen Landeskliniken Düsseldorf auf dem 119. Chirurgenkongress in Berlin.

Bei 17 von 80 Patienten, die sich einer Operation an der Aorta unterzogen hatten, diagnostizierten Psychiater ein leichtes und bei 22 ein mittelschweres bis schweres Delir. Dabei schienen eine längere Op.-Dauer, ein größerer Blutverlust, eine längere aortale Klemmzeit und ein niedrigerer ZVD den schwereren Verlauf zu begünstigen. Der Alkoholkonsum der Patienten hatte dagegen keinen erkennbaren Einfluss.

Aber nicht nur die an der Aorta Operierten, auch andere Patienten sind auf der Intensivstation Delir-gefährdet. "Die Umstellung, ungewohnte Umgebung und der Geräuschpegel auf Intensivstationen können jeden närrisch machen", so der Gefäßchirurg. Gar nicht selten beobachtet man, dass...

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