Applaus für Lumpektomie mit Nachbestrahlung

Autor: Alfred Lienhard

Im Vergleich zur Mastektomie werden die Überlebenschancen durch die brusterhaltende Operation plus Bestrahlung keineswegs geschmälert. Dies bestätigen die Ergebnisse der NSABP* B-06. Ohne Nachbestrahlung muss allerdings bei der Lumpektomie mit erheblich mehr Rezidiven in der ipsilateralen Brust gerechnet werden.

In die Studie wurden 2163 Patientinnen mit invasivem Mammakarzinom von 2 bis maximal 4 cm Durchmesser einbezogen. 60 % der Frauen waren älter als 50 Jahre. Randomisiert wurden die Patientinnen entweder mit einer totalen Mastektomie oder mit einer Lumpektomie mit oder ohne Nachbestrahlung behandelt. 32 % der Patientinnen wiesen positive axilläre Lymphknoten auf. Die Lymphknotendissektion beschränkte sich auf die unteren zwei Etagen der Axilla. Patientinnen mit tumorösen axillären Lymphknoten erhielten zusätzlich eine adjuvante Chemotherapie, die damals aus Melphalan und Fluorouracil bestand.

Nach 20 Jahren 35% ohne Rezidiv

Nach einer durchschnittlichen Follow-up-Periode von 20 Jahren konnten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.