Arzneiausgaben können nicht stabil bleiben

Autor: khb

Die Arzneimittelausgaben sollen 2005 stabil bleiben. Damit setzt Ulla Schmidt ein unerreichbares Ziel. Alleine das letzte Reformgesetz führt zu 1 Mrd. Euro höheren Ausgaben. Außerdem enthält die Milchmädchenrechnung der Ministerin keinen Cent zusätzlich für Innovationen und Morbiditätsveränderungen.

Im vergangenen Jahr sind die GKV-Arzneiausgaben im Vergleich zu 2003 um 2,4 Mrd. Euro auf reichlich 20 Mrd. Euro gesunken. Möglich wurde dies vor allem durch Leistungsstreichung von rezeptfreien, apothekenpflichtigen Medikamenten (zirka 1,4 Mrd. Euro Einsparung), Senkung der Großhandelsspannen (800 Mio. Euro), Erhöhung der Patientenzuzahlungen (600 Mio. Euro) sowie die Anhebung der Herstellerrabatte zu Gunsten der GKV für nicht festbetragsregulierte Präparate von 6 auf 16 % (1,1 Mrd. Euro). Insgesamt resultierten daraus 3,9 Mrd. Euro Arzneiausgabeneinsparungen für die Kassen.

Strukturkomponente wurde verdeckt
Da die Ausgaben „nur“ um 2,4 Mrd. Euro gesunken sind, „fehlen“ scheinbar 1,5 Mrd....

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