Arzt entlastet, Frauen gerettet

Autor: ewc

Kein schuldhaftes Verhalten, sondern nur eine geringe, nicht zu ahndende Schuld hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe einem an

 

Hepatitis C erkrankten Gynäkologen bescheinigt.

Sie stellte damit das Verfahren gegen den Arzt, der im Jahr 2000 den "Gelbsucht-Skandal von Itzehoe" ausgelöst hatte, ein. Der Gynäkologe hatte trotz seiner Erkrankung in dem schleswig-holsteinischen Kreiskrankenhaus gearbeitet und vermutlich im Dezember 1999 bei einem Kaiserschnitt eine Patientin infiziert. Daraufhin waren in einer bundesweit einmaligen "Rückrufaktion" 2400 Frauen untersucht wurden, ohne dass weitere Infektionen durch den Arzt entdeckt wurden. Dennoch war der Massentest für acht der untersuchten Frauen ein Segen: Bei ihnen wurde erstmals eine Hepatitis-Infektion entdeckt. Diesen Frauen rettete der "HCV-Arzt" somit unfreiwillig die Gesundheit, womöglich das Leben.

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