Auch bei Dyspepsie Magenteufel vertreiben?

Autor: CG

Was hat Helicobacter pylori mit dem Reizmagen zu tun? Befürworten Sie die Magenbiopsie bei Dyspepsie-Patienten? Was fangen Sie mit einem positiven Hp-Befund an? Und was dürfen Sie sich von einer Eradikation versprechen?

Patienten mit funktioneller Dyspepsie steht der Arzt mitunter vor schwierigen Entscheidungen, sagte Professor Dr. Stefan Müller-Lissner von der Park-Klinik Weißensee in Berlin beim Kongress der DGVS*. Eine wichtige Frage lautet: Soll man nach Helicobacter pylori als mutmaßlichen Übeltäter forschen, evtl. sogar per Biopsie im Rahmen einer Ösophagogastroduo­de­­noskopie? Die Frage nach den therapeutischen Konsequenzen wird in Studien unterschiedlich beantwortet. Manche Arbeiten ermittel­ten Vorteile für die Eradikation, laut anderen nutzt die Ausmerzung des Magenkeims Dyspepsiepatienten ohne Ulkus nichts. Sogar zwei Cochrane-Metaanalysen kamen zu einander widersprechenden Schlussfolgerungen.


He...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.