Auch Greise antikoagulieren!

Autor: MW

Bei Vorhofflimmern ist bekanntlich das Schlaganfallrisiko deutlich erhöht. Soll man aber auch 80-Jährige noch auf orale Antikoagulanzien einstellen? Oder reicht hier möglicherweise die Gabe von ASS?

Für Dr. Markus Zabel von der Medizinischen Klinik II am Berliner Benjamin-Franklin-Klinikum ist die Antwort klar. Laut Studienlage sollte jeder Patient mit Vorhofflimmern orale Antikoagulanzien wie Kumarinderivate erhalten. Das Alter ist hierbei sogar eher ein Argument für die Antikoagulation, sagte der Internist auf dem Deutschen Ärztekongress in Berlin. So sind gerade die über 65-Jährigen mit Vorhofflimmern durch embolische Insulte bedroht. Auch Begleiterkrankungen wie Diabetes, KHK oder Herzinsuffizienz erhöhen zusätzlich das Schlaganfallrisiko.

Apoplex-Risiko halbiert

Das Argument, dass sich bei Hochbetagten eine prophylaktische Behandlung nicht mehr "lohne", ließ Dr. Zabel nicht gelten....

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