Auch Metamizol stört ?die Blutgerinnung

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger, Foto: thinkstock

Vor einem operativen Eingriff sollte man Patienten nicht nur nach ASS und NSAR fragen. Auch Metamizol kann via Thrombozytenhemmung Blutungskomplikationen verursachen.

Zur Abklärung einer renalen Insuffizienz sollte bei einer Patientin eine Nierenbiopsie erfolgen, berichteten David Klank und seine Kollegen vom Klinikum der Stadt Ludwigshafen inihrem Poster. Vor dem Eingriff wurde die Gerinnung geprüft. INR und aPTT lagen im Normalbereich, aber das Labor deckte eine gestörte Thrombozytenfunk­tion auf. Der Befund deutete auf die Einnahme von ASS oder klassischen NSAR hin, dies aber hatte die Patientin anamnestisch klar verneint.


Gegen ihre Schmerzen in den Beinen nehme sie nur Tilidin/Naloxon, Pregabalin und auch Metamizol ein. Man veranlasste eine Metamizol-Einnahmepause und nahm erneut Blut ab. Und siehe da: Nach 48-stündiger Karenz waren die Thrombozyten...

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