Auf dem Papier werden die Patienten kränker

Autor: Barbara Hünnighausen

Seit Jahresanfang sind die Diagnosis Related Groups (DRG) für rund 500 deutsche Krankenhäuser Abrechnungswirklichkeit, etwa 1000 Kliniken wollen noch folgen. Aber auch die ersten DRG-Versagermeldungen waren schon zu vernehmen. Medical Tribune hörte sich in zwei Pionier-Häusern um.

Die Kinderkliniken schlugen Alarm, weil sie mit der kurzen Verweildauer ihrer kleinen Patienten die Grenzverweildauer unterschritten: Für die Häuser bedeutet dies ein Minus von 30 bis 40 %. Aber auch aus der klinischen Versorgung chronisch Kranker kommen Klagen. Beispielsweise gehen die Fallgruppen B68A und B68B für Multiple Sklerose von Verweildauern von 7,5 und fünf Tagen aus, was in den meisten Fällen nicht ausreicht. "Wir kämpfen um eine weitere DRG, damit auch eine längerfristige Behandlung möglich ist", so Dr. Dieter Pöhlau, Chefarzt der Kamillus-Klinik in Asbach, einer neurologischen Klinik mit dem Schwerpunkt in der Behandlung der Multiplen Sklerose, einem der DRG-Optionshäuser in...

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