Ausbeutung publik gemacht

Autor: REI

Ärztedemonstrationen für bessere Arbeitsbedingungen brauchen Rückhalt in der Bevölkerung und bei den Medien. Dass es den Klinikärzten gelungen ist, mit wochenlangen Streiks für 30 % mehr Gehalt die Zustimmung von drei Vierteln der Bürger zu erhalten, liegt an der öffentlichen Wahrnehmung eines neuen „dritten Arztbildes“.

So erklärte es zumindest Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Marburger Bundes (mb), auf einer „Handelsblatt-Konferenz“ (Euroforum) in Berlin.

Armer Assistenzarzt

Neben den bekannten Bildern des Chefarztes und des niedergelassenen Arztes habe man mit der Debatte um das Arbeitzeitgesetz das Bild vom jungen Assistenzarzt in die Köpfe der Bevölkerung getragen: „Ein ausgebeutetes, überarbeitetes, unterbezahltes, mit einem Wort: ein bedauernswertes Individuum. Gegeben hat es diese armen Menschen schon immer, aber ihr Wirken war nicht präsent. Das haben wir geändert“, erläutete der mb-Chef einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum eigenen Tarifvertrag mit der Tarifgemeinschaft deutscher...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.