Beckenbodensenkung: zurück zu den Anfängen

Autor: Dr. Anja Braunwarth; Foto: fotolia Valerie Potapova

Pessare erleben eine Renaissance – in einer australischen Leitlinie sind sie Mittel der ersten Wahl. Auch deutsche Kollegen greifen immer häufiger darauf zurück.

Schlechte Langzeitergebnisse und eine ganze Reihe von Komplikationen haben den früheren Hype um Netze bei Beckenbodensenkung deutlich abflauen lassen. Das führt dazu, dass das gute alte Pessar wieder in den Blickpunkt rückt. Nach einer australischen Leitlinie – die sich nur mit Pessaren beschäftigt* – sind sie heute das Mittel der ersten Wahl, berichtete Dr. Jacek Kociszewski von der Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe.

Als Indikationen für Pessare nannte der Kollege:

  • Senkung mit Beschwerden
  • Op. nicht gewünscht
  • Vorbereitung auf Op.
  • Versager nach Op.
  • Kinderwunsch
  • Senkung in Schwangerschaft und Wochenbett
  • hohe Morbidität


In der eigenen Klinik setzt der Urogynäkologe sie...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.