Bei Schlafapnoe: Niemals mit Alkohol ans Steuer!

Autor: rft

Patienten mit unbehandelter Schlafapnoe sollten nur Auto fahren, wenn sie sich in der Nacht zuvor gut ausgeruht haben. Und Alkohol am Steuer ist für sie tabu. Selbst kleine Mengen können ihr Fahrverhalten empfindlich stören, wie amerikanische Forscher jetzt herausfanden. Für ihre Fahrsimulator-Studie rekrutierten sie per Zeitungsanzeige 38 Patienten mit Schlafapnoesyndrom (OSA) und 20 gesunde Kontrollprobanden.

Alle Teilnehmer unterzogen sich nachmittags einem 90-minüten Fahrsimulatortraining jeweils nach normalem Schlaf, übernächtigt oder mit Alkohol im Blut (0,05 g/dl).
Simuliert wurde jeweils eine nächtliche Überlandfahrt auf gerader Strecke mit gelegentlichen Kurven. Nach Schlafentzug hatten die Apnoe-Fahrer sichtlich mehr Probleme mit dem Steuern als die Kontrollpersonen. Außerdem bauten die Patienten mit den nächtlichen Atempausen – egal ob übernächtigt oder angesäuselt –
deutlich mehr Unfälle. Kurzschlafattacken und verlängerte Lidschlusszeiten verrieten dem Studienteam schon im Vorhinein, wann es mal wieder auf der Kunstbahn krachen würde. Diese Daten haben auch Bedeutung für den realen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.