Bei wässrigem Durchfall immer Clostridien ausschließen!

Autor: MW

Schwere Durchfälle mit Megakolon, pseudomembranöser Kolitis und sogar letalem Ausgang drohen durch einen neuen Stamm von Clostridium difficile. Dabei ist die Infektion nicht zwingend an die typischen Risiken wie Antibiotikatherapie oder Klinikaufenthalt gebunden.

Bei allen Patienten mit wässrigen Durchfällen sollte man eine Infektion mit Clostridium difficile ausschließen, schreiben Dr. Christiane <forced-line-break />Reichardt und Kollegen von der Medizinischen Hochschule Hannover. Dies gilt insbesondere für Kranke, die länger als drei Tage in der Klinik waren, über 65 Jahre alt sind oder in den letzten 30 bis 80 Tagen Antibiotika eingenommen haben. Auch Grunderkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie Leber- und Nierenleiden können die Infektion begünstigen. Ein Enzym-assay mit Nachweis von Toxin A und B gibt in 20 Minuten Aufschluss.

In Deutschland haben wie im übrigen Europa und den USA nosokomniale Clostridien-Infektionen in den letzten Jahren...

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