Beim Rektum-Ca. wird an der Therapie gespart

Autor: FJS/Md

Das fortgeschrittene Rektumkarzinom braucht eine adjuvante Radiochemotherapie, darin sind

 

sich die deutschen Tumorexperten einig. Tatsächlich erhalten jedoch viel zu wenige Patienten diese Standardbehandlung, und das auch noch mit bescheidenem Ergebnis.

In ihrer gemeinsamen Leitlinie fordern internistische, chirurgische und radioonkologische Fachgesellschaften, alle Patienten mit Rektumkarzinom im Stadium UICC II (pT3-4, pN0) oder UICC III (jedes pT, pN1-2, M0) nach der Tumorresektion im Gesunden mit adjuvanter Radiochemotherapie zu behandeln. Ob dieses Konzept in der Praxis umgesetzt wird, wollten Kollegen der Klinik für Strahlentherapie der Universität Würzburg genau wissen.

Zu wenige Patienten zugewiesen

Dazu werteten sie retrospektiv die Krankenakten von fast allen (527 von 532) Rektumkarzinom-Patienten aus, die innerhalb von fünf Jahren in den strahlentherapeutischen Kliniken Unterfrankens adjuvant behandelt worden waren. Außerdem holten...

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