Beschwerdefrei durch Nebenhöhlen-Operation – von wegen ...

Autor: Ulrike Viegener

Die ossäre Verdickung (Pfeile) weist auf einen chronischen Entzündungsprozess im Sinus maxillaris hin. © wikipedia.org/Hellerhoff

Die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenoperation genügt den Anforderungen nicht, bemängeln belgische HNO-Ärzte. Nur jeder fünfte Patient mit chronischer Rhinosinusitis ist Jahre nach dem Eingriff beschwerdefrei.

Das „European Position Paper on Sinusitis“ (EPOS) hat klare Zielkriterien für die Behandlung der chronischen Rhinosinusitis (CRS) formuliert. Die Erkrankung kann nur dann als gut kontrolliert gelten, wenn sich der Patient in keiner Weise mehr durch Beschwerden beeinträchtigt fühlt. Zur Objektivierung wird eine standardisierte Patientenbefragung gefordert, bei der die typischen CRS-Symptome wie nasale Obstruktion, Kopfschmerzen und Schlafstörungen sowie der Medikamentenbedarf erfasst werden. Je nach Testergebnis wird die CRS als gut kontrolliert, partiell kontrolliert (bei mindestens einem persistierenden Symptom) bzw. als nicht kontrolliert eingestuft.

Diese 2012 publizierten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.