Besteht bei diesen Patientinnen eine Indikation für endokrine Therapie plus anti-HER2-Therapie?

Autor: bp

HER2-positive Karzinome gelten als wenig hormonsensibel. Erklärt wird das damit, dass die Aktivierung der Wachstumsfaktorrezeptoren (EGFR, HER2) eine endokrine Resistenz induziert. Die Überlegung ist, die Wachstumsfaktoren zu blockieren, um die endokrine Resistenz zu überwinden.

In der Klinik scheint das zu funktionieren: Als First-line-Therapie eingesetzt, erreichte die Kombination Letrozol/Lapatinib in einer randomisierten Phase-III-Studie einen signifikanten Vorteil bei der Ansprechrate und der progressionsfreien Zeit gegenüber der alleinigen Behandlung mit dem Aromatasehemmer (EGF 30008-Studie). Die Kombination aus Anastrozol plus Trastuzumab war in einer nicht randomisierten Phase-I-Studie (TAnDEM) der alleinigen Anastrozol-Gabe überlegen. Der Wermutstropfen: In beiden Studien wurde kein medianer Überlebensvorteil gegenüber der rein endokrinen Therapie erreicht. Beide Studien sind jedoch mittlerweile hochrangig publiziert.

Dr. Ingo Bauerfeind vom Klinikum...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.