Bisheriger Kenntnisstand: atypische Substanzen sind Mittel der 1. Wahl

Autor: Prof. Dr. Peter Falkai und Dr. Detlef Degner

Prof. Dr. FalkaiDie Einführung von Chlorpromazin vor über 50 Jahren und die Weiterentwicklung der Neuroleptika/Antipsychotika haben die psychiatrischen Therapiemöglichkeiten und die Psychiatrie insgesamt dramatisch verändert. Nach der klinischen Etablierung entstand zunächst eine Welle der Euphorie, die aber in den folgenden Jahren in Skepsis umschlug. Die Probleme der konventionellen Antipsychotika wurden erst allmählich deutlich: extrapyramidal-motorische Störungen (EPMS), verbunden mit dem gravierenden Risiko von Spätdyskinesien, ferner ein nur geringer Effekt auf die Negativsym­ptomatik bei Schizophrenien sowie kognitive Einbußen.

Nach der Entwicklung des ersten „atypischen“ Neuroleptikums Clozapin...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.