Das grenzt an Rufmord!

Autor: AT/det

Die BKK Hamburg macht Jagd auf Blaumacher und scheut sich dabei auch nicht, Namenslisten von zehn Ärzten, die durch "häufiges Krankschreiben aufgefallen" sind, an 2000 Unternehmen zu schicken. Bei der KV Hamburg herrscht blankes Entsetzen über die Dreistigkeit der Kasse. "Das grenzt an Rufmord!", kommentiert KV-Pressesprecher Stefan Möller.

"Sind Blaumacher bei Ihnen auch ein Problem?", fragte die BKK Hamburg in einem Rundschreiben von letzter Woche, das an 2000 Unternehmen geschickt wurde. Sollte der Arbeitgeber Zweifel an der Krankmeldung haben, bietet die BKK nicht nur schnelle Hilfe, sondern auch einen BKK-"Hausbesuch" beim Mitarbeiter an. "Blaumacher werden sofort entlarvt und nehmen ihre Tätigkeit wieder auf", verspricht die Krankenkasse vollmundig.

Ein Arbeitgeber, der Verdacht schöpft, kann das "Krankengeldmanagement"-Telefon der BKK anrufen und das Sonderkommando in Gang setzen. Hier soll der Arbeitgeber gleich seine Vermutungen äußern, warum eine zweifelhafte Krankschreibung vorliegen könnte (BKK: "... z.B. nicht...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.