Das verträgt der Embryo

Eine Allergiediagnostik ist zwar auch bei Schwangeren lege artis, sie sollte sich jedoch bei strengster Indikationsstellung auf Allergene beschränken, die wegen anamnestisch hohem Expositionsrisiko unbedingt schon oder noch in graviditate ausgetestet werden müssen.

Primär ist dabei zu unterscheiden zwischen Allergien vom Soforttyp (meistens IgE-vermittelt) und Kontaktallergien. Erstere werden bereits zehn bis 30 Minuten nach Allergenkontakt symptomatisch, Reaktionen auf Kontaktallergene beginnen erst 24 bis 48 Stunden nach Exposition. Wenn-gleich bei IgE-vermittelten Soforttyp-Allergien im Serum spezifische IgE-Antikörper nachzuweisen sind, sind und bleiben eine sorgfältige Anamnese und der Hauttest die wichtigsten Hilfsmittel des Allergologen.

Bei Pollenallergien wird dann im nächsten Schritt ein Pricktest fällig, welcher sehr kleine Mengen von Pollenextrakten in die Haut einbringt. Für den Embryo bzw. Fetus ist dieses Prozedere unproblematisch,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.