Depression - Therapie nach Plasmaspiegel und Genotyp steuern?

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Seit zehn Jahren gibt es das Kompetenznetz Depression und Suizidalität. Zum einen will man den Ursachen depressiver Erkrankungen auf den Grund gehen, zum anderen Prädiktoren für Therapieresponse entwickeln. Experten ziehen eine erste Bilanz und stellen die Ergebnisse vor.

In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Plasmaspiegelmessung und Genotypisierung zur Steuerung der antidepressiven Therapie einiges getan, berichtet Professor Dr. Christoph Hiemke, Psychiatrische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Mainz. Die Rationale für das therapeutische Drug Monitoring (TDM): Wenn die Entscheidung über eine Dosisanpassung auf Blutspiegelmessungen beruht, wird sie naturgemäß später gefällt, als wenn klinische Befunde den Ausschlag geben. In Studien mit trizyklischen Antidepressiva wurde beobachtet, dass der Rückgang im HAM-D-Score bei Patienten, deren Plasmaspiegel sich im optimalen Bereich bewegte, schon nach einer Woche signifikant größer war im...

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