Deutsche Analyse belegt: Weniger Fernmetastasen, weniger Todesfälle

Autor: gb

Was bislang vor allem den knochenstärkenden Bisphosphonaten zugeschrieben wird, scheint auch für die Hormonersatztherapie (HRT) zu gelten: Die Inzidenz von ossären, hepatischen und pulmonalen Metastasen eines primären Mammakarzinoms kann durch eine präoperative HRT signifikant gesenkt

 

werden.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die Professor Dr. Ingo J. Diel vom Institut für gynäkologische Onkologie, CGG-Klinik in Mannheim, auf dem 25th Annual Breast Cancer Symposium präsentierte. In einer retrospektiven Studie haben Prof. Diel und Kollegen von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg die Daten von insgesamt 1160 Brustkrebspatientinnen ausgewertet. Die Patientinnen im Alter von 45 bis 70 Jahren waren dort in den Jahren zwischen 1990 und 2000 wegen eines primären Mammakarzinoms operiert worden.

Primärtumor unter HRT kleiner

Von den 847 postmenopausalen Frauen hatten 343 (40,5 %) eine HRT durchgeführt: 13,8 % eine Östrogenmonotherapie, 63,8 % eine sequenzielle Substitution, 18,8 %...

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