Die Diskrepanz zwischen der 1-mg- und 2-mg-Dosis erschwert die Interpretation

Autor: fg

„Neuroprotektion” ist das Zauberwort für Neurologen, die Patienten mit neurodegenerativen Leiden behandeln. Bei der Parkinson-Krankheit konnten ein Schutz der dopaminergen Neuronen und eine Verzögerung ihres Untergangs in Tiermodellen schon für viele Substanzen gezeigt werden. In der Klinik ist der Nachweis sehr viel schwieriger. Der MAO-B-Hemmer Rasagilin, ein vielversprechender Kandidat, hat nun in einer großen Phase-III-Studie dosis-abhängige Ergebnisse erbracht.

Es ist gar nicht so einfach, einen klinischen Endpunkt zu finden, der zwischen einer Verlangsamung der Krankheitsprogression und einer lediglich symptomatischen Linderung differenzieren kann. Um dieses Problem anzugehen, wurde in den 1990er-Jahren das Studiendesign des verzögerten Therapiebeginns eingeführt, bei dem es zwei Behandlungsphasen gibt:

  • In der ersten Phase erhalten die Patienten randomisiert entweder das aktive Medikament oder Placebo. Unterscheiden sich beide Gruppen gegen Ende dieser Phase, so kann die Ursache eine Wirkung des Medikaments auf die Symptome, eine Verlangsamung des Krankheitsprozesses oder beides sein.
  • In der zweiten Studienphase erhalten beide Gruppen das aktive...

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