Die Karotidynie ist doch kein Mythos

Autor: SK

Die Karotidynie, der die Existenz schon abgesprochen wurde, scheint nun doch ein eigenes Krankheitsbild zu sein. Hamburger Neurologen stellten bei Patienten mit starken, typisch einseitigen Schmerzen über der Karotis eine Wandverdickung des Gefäßes fest.

Der Begriff Karotidynie stand früher für eine eigenständige Schmerzform. Zwischenzeitlich wurde er aber für verschiedene Kopf-, Hals- oder Gesichtsschmerzen missbraucht, was zu Kontroversen um diese Erkrankung führte, erklärt Dr. Christian Arning vom Allgemeinen Krankenhaus Hamburg-Wandsbek im "Nervenarzt". Der Begriff taucht daher in der neuesten Kopfschmerzklassifikation der IHS* nicht mehr auf - zumal sich bislang keine typischen strukturellen Veränderungen nachweisen ließen.

Entzündung in der Karotis?

In der neurologischen Klinik des Hamburger Krankenhauses wurden in den letzten Jahren sechs Patienten - vier Männer und zwei Frauen - untersucht, deren Erkrankung der alten Definition einer...

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