Die leichte Depression darf man nicht unterschätzen

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Soll man Patienten mit „leichten Depressionen“ medikamentös behandeln oder eine Psychotherapie empfehlen – dieser Disput dauert schon mehrere Jahre an.

Eine „leichte“ Depression kann durchaus eine schwere Erkrankung sein, meinte dazu Professor Dr. Ulrich Hegerl von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig. Der Begriff „leicht“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei diesen Patienten die Lebensqualität deutlich eingeschränkt und das Suizidrisiko erhöht sein kann.


Auch wenn Antidepressiva in Studien bei leichten Depressionen keine großen Erfolge erzielen, sollte man die Wirksamkeit der Medikamente seiner Meinung nach nicht unterschätzen. Der Effekt in kontrollierten Studien ist oft geringer als in der alltäglichen Krankenversorgung.


So wird in den Studien der Vergleich zu Placebo...

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