Differentialdiagnose Reizdarm-Syndrom

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia, animaflora

Bei der klinischen Diagnose Reizdarm fühlen sich viele Ärzte nicht wohl. Wie geht man sicher, dass nicht doch ein Crohn oder Schlimmeres dahintersteckt?

Harmlos, aber hässlich: Das Reizdarm-Syndrom, das 7–21 % der Allgemeinbevölkerung betrifft, plagt die Betroffenen langfristig, nicht zuletzt durch Dauerbesorgnis: „Steckt doch etwas Ernstes hinter Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung?“ Diese Restunsicherheit treibt auch behandelnde Ärzte um. Doch die Fachgesellschaften sind sich einig: Auf die klinische Dia­gnose anhand der ROM-Kriterien (s. Kasten) darf man sich verlassen.

Erhöhte Zöliakie-Prävalenz bei vorherrschender Diarrhö

Warnzeichen für eine Organerkrankung:

Typische Beschwerden bei IBS-Patienten sind Durchfall oder Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe/-schmerzen. Oft sind diese Beschwerden erst mal im...

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