Dringlichkeit erkennen nach Wespenstich

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: doc-stock/(VisualsUnlimited) F1online

Notarzt rufen oder nicht, vor dieser Entscheidung stehen Sie in Ihrem Berufsalltag immer wieder. Im Fall des Elfjährigen, der nach Wespenstich in die Praxis gebracht wird, sieht es auf den ersten Blick gar nicht so schlimm aus. Aber dann schicken Sie Ihre Helferin doch ans Telefon ...

"Eine Wespe hat meinen Sohn in den Hals gestochen." Der Vater des elfjährigen Nils ist sehr aufgeregt. Doch als Sie sehen, dass das Insekt nicht von innen (nach Verschlucken), sondern von außen gestochen hat, und das Kind normal atmet, geben Sie erst einmal Entwarnung. "Was tun Sie als nächstes?", fragte Dr. Maximilian von Au von der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, der die Lehrkasuistik vorstellte.

Adrenalin i.m. applizieren und großen Zugang legen

Eine Insektengiftallergie, so ergibt Ihre Befragung, ist bei dem Kind nicht bekannt. Nachdem aktuell zumindest keine akute Lebensgefahr zu bestehen scheint, sehen Sie sich das Wespenstichopfer erst einmal genauer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.