Droht Regressgefahr durch Aromatasehemmer?

Aromatasehemmer gelangen zunehmend in das Blickfeld der Gynäkologen, wenn es um die adjuvante Therapie des Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen geht. Wo auch immer Sie zuhören, was auch immer Sie dazu lesen, Sie werden das Gefühl nicht los, mit Aromatasehemmern das bessere Therapiekonzept für Ihre betroffenen Mammakarzinom-Patientinnen zu haben. Alle bisher vorliegenden Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache zu Gunsten der Aromatasehemmer und zu Lasten von Tamoxifen. Fast kann man schon von einem Paradigmenwechsel sprechen, allein die fehlende offizielle Zulassung lässt einen generellen Wandel im Stellenwert der Therapiekonzepte noch nicht zu.

Spätestens im September dieses Jahres, wenn die erweiterte Zulassung von Anastrozol zur adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms erteilt sein wird, können Sie sich hinter der Argumentation finanzieller Budgetprobleme nicht verstecken, allerdings: Das bessere therapeutische Konzept kostet natürlich seinen Preis.

Angst brauchen Sie aber auch davor nicht zu haben. Es gibt nämlich die Anlage 2 als Empfehlung zu Richtgrößen, vereinbart zwischen KBV und Spitzenverbänden der Krankenkassen. Danach können Krankenkassen und KVen auf Landesebene regionale Vereinbarungen dahingehend vorsehen, dass alle Arzneimittel, die auf der Anlage 2 aufgeführt sind, als Praxisbesonderheiten zu werten und damit aus...

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