eGK und nun? Interview mit Prof. Dr. Arno Elmer

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Fotolia/Jürgen Fälchle

Seit zehn Jahren wird an einer Telematik-Infrastruktur (TI) gebastelt. Eine Milliarde Euro sind ausgegeben. Einziger Nutzen für den Patienten bisher: die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit Foto. Ab Ende 2015 soll es allerdings zügig vorangehen. Auskunft dazu gibt Professor Dr. Arno Elmer, Geschäftsführer der gematik.

Herr Prof. Elmer, wie ist der aktuelle Stand bei der eGK?
Prof. Elmer: Mehr als 98 % der Versicherten haben die elektronische Gesundheitskarte inzwischen als Versicherungsnachweis. Ab Ende 2015 kommen weitere Funktionen dazu. Im ersten Schritt wird die Karte online updatefähig gemacht.

Von wo nach wo fließen dabei die Daten?
Prof. Elmer: Das Versichertenstammdatenmanagement, mit dem wir die Online-Erprobung dieses Jahr starten, erfolgt wie auf einer Einbahnstraße. Nur die Krankenkassen liefern Informationen zur Aktualisierung der Gesundheitskarte. Es gibt somit keine Verlagerung von Verwaltungstätigkeiten der Kassen in die Arztpraxen.
 
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