Elfer-Schießen ist bei Herzkrankheit zu stressig

Autor: CG

Dass Deutschland ins WM-Finale kommt, wünscht sich hierzulande jeder Fußball-Fan – aber vielleicht nicht jeder Kardiologe. Klinikambulanzen hatten bei der letzten WM mit Herzkaspern alle Hände voll zu tun.

Es ist schwarz auf weiß belegt: Bereits 1998 herrschte in britischen Hospitälern Hochkonjunktur in Sachen Kardio-Notfälle, als England Argentinien in einer nervenzermürbenden Partie nach Elfmeterschießen unterlag. Am Tag der Partie und den beiden folgenden Tagen verzeichnete man 25 % mehr Herzinfarkte.

Bei der WM 2006 führten Münchner Kliniken Buch: Während der sieben Einsätze der deutschen Elf mussten annähernd dreimal so viele Patienten wegen akuter Herzprobleme in die Klinik wie an anderen Tagen. Von Spiel zu Spiel wurde die Aufregung immer schlimmer, und die allermeisten Herzattacken gingen auf das Konto von Final-Begegnungen und Elfmeterschießen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.