Empfehlungen und neue Perspektiven

Autor: UNo

Mit einem Barrett-Ulkus in der Speiseröhre ist das Risiko, ein Adenokarzinom zu entwickeln, um das Vierundvierzigfache erhöht. Anlass genug, der Sache per Endoskopie genauer auf den Grund zu gehen. Professor Dr. Douglas A. Corley, University of California, San Francisco, fasste zusammen, wie die endoskopisch-histologische Kontrolle ablaufen sollte und wie verlässlich sie ist.

Wird aus verdächtig erscheinenden Arealen eine Gewebeprobe entnommen und histologisch untersucht, so ist das Ergebnis in knapp 30 % der Fälle falsch negativ. "Wenn Sie überzeugt sind, dass der endoskopische Befund wie ein Barrett imponiert, ist dieser Eindruck ausschlaggebender als ein negativer histologischer Befund", meinte Professor Corley. Von der Diagnose Barrett lässt sich dann ausgehen. Wie oft sind dann aber Nachuntersuchungen notwendig? Das Risiko, dass sich ein Karzinom entwickelt, verteilt sich nicht gleichmässig über die Jahre, sondern ist anfangs deutlich höher. Wer bereits seit 10 - 15 Jahren den Befund "Barrett" hat, befindet sich auf der relativ sicheren Seite; eine...

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