Endoskopie zur Kontrolle?

Das blutende Magengeschwür haben die Kollegen in der Klinik erfolgreich endoskopisch behandelt. Nun ist der Patient wieder in Ihren Händen. Sollte man zur Kontrolle lieber nochmal reingucken?

Ob mit Clip, Kleber oder Adrenalin gestoppt, Hauptsache, die Blutung steht erst einmal. Doch wie sieht es aus mit der Rezidivgefahr? Sollte man sich mit einer Second-Look-Endoskopie Gewissheit verschaffen? Nicht routinemäßig, erklärte Professor Dr. Tilo Andus vom Klinikum Bad Cannstatt beim „Akademiekurs Innere Medizin“.

Im Normalfall, wenn die Notfalltherapie „glatt gegangen“ ist, bringt eine zweite Endoskopie erfahrungsgemäß wenig, deshalb kann man darauf verzichten. Sinnvoll ist ein zweiter Blick in den Magen allerdings in schwierigen Fällen, wenn etwa die Endoskopeure bei der Blutstillung keine gute Sicht hatten oder nicht sicher sind, ob der Clip gut sitzt. Was Nachblutungen angeht, so...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.