Flüchtlinge: Ärzte wünschen sich von Politik mehr Unterstützung

Autor: Anke Thomas, Foto: fotolia/Jürgen Hüls

„Wir fühlen uns alleingelassen“, bringt Dr. Hans-Joachim Helming die Stimmung der Ärzte bei der Versorgung von Flüchtlingen auf den Punkt.

In einem offenen Brief hat Dr. Helming, Chef der KV Brandenburg den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke aufgefordert, endlich zu handeln.

Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen obliegt in den ersten 15 Monaten nicht der Kassenärzt­lichen Vereinigung, sondern den Ländern und Kommunen, stellt Dr. Helming klar. Dennoch würden KVen die Ärzte bei ihrer Arbeit so weit als möglich unterstützen. Die Probleme der Kollegen in den Praxen seien wegen der großen Zahl an Flüchtlingen mittlerweile massiv.

"Die Behandlung ist zeitintensiv", sagt Dr. Helming, "und das nicht nur aufgrund von Sprachschwierigkeiten." Ärzte hätten die KV angeschrieben, weil sie in ihren Praxen auch...

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