Forschende Arzneimittelhersteller verlangen „Bestandsschutz“

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischman

thinkstock

Die schwarz-gelbe Arzneimittelpolitik hat eine „deutliche Bremsspur“ bei den forschenden Pharma-Unternehmen hinterlassen. Auch 2013 wird es keine Trendwende geben, prognostiziert der Branchenverband vfa.

Ende dieses Jahres laufen das seit August 2010 bestehende Preismoratorium und die Erhöhung des Herstellerzwangsrabatts von 6 auf 16 % aus. Für 3,5 Jahre addiert werden Rabatt und Moratorium die forschenden Arzneimittelhersteller mit rund sieben bis acht Mrd. Euro belastet haben, sagt vfa-Vorstandsvorsitzender Dr. Hagen Pfundner. Er hofft, dass dieser Beitrag zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssys­teme von der Politik goutiert wird.

Investitionen gesunken mit dem GKV-Änderungsgesetz

Sollte die frühe Nutzenbewertung samt Preisbestimmung eingesetzt werden, um damit weiterhin jährlich eine bis 1,5 Mrd. Euro einsparen zu wollen, wäre das „fatal“, so Dr. Pfundner. Er fordert für den...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.