Gemütskrankheiten machen dick

Autor: vh

Das Übergewicht in den westlichen Ländern ist allgegenwärtig und hält sich hartnäckig, trotz öffentlicher Sensibilisierung zu gesunder Ernährung. Renitenz ist nicht der einzige Grund, warum die Ernährung nicht umgestellt wird.

Etliche Übergewichtige leiden an irgendeiner Gemütskrankheit. Das hat eine Schweizer Longitudinalstudie ergeben, deren Kohorte sich aus 591 19-Jährigen Zürchern aus der Normalbevölkerung zusammensetzte. Die jungen Leute wurden bis zum Erreichen des 40. Lebensjahrs beobachtet.

Mit 40 Jahren hatten 19 % der Teilnehmer einiges zuviel an Speck angesetzt. In dieser fettleibigen Gruppewaren psychiatrische Störungen wie die Soziopathie, "Binge-Eating" und atypische Depressionen bei beiden Geschlechtern signifikant häufiger. Überdies war Fettleibigkeit bei Männern auch mit dem generalisierten Angstsyndrom assoziiert.

Die Resultate zeigen, dass ein hoher Body Mass Index auch psychopathologische...

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