GKV-Verwaltung findet in Praxen und Kliniken statt

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

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"Der Pauschalvorwurf von zu viel Bürokratie geht an der Realität vorbei", reagiert der GKV-Spitzenverband auf einen Bericht des "Spiegel" über eine Studie der Unternehmensberatung A. T. Kearney. Die Berater bescheinigen dem deutschen Gesundheitssystem "40,4 Milliarden Euro Kosten durch aufgeblasene Verwaltung".

Nach Berechnungen von A.T. Kearney betrugen im Jahr 2010 die Verwaltungskosten im Gesundheitssystem 40,4 Milliarden Euro. "Das bedeutet, dass von jedem Euro Beitragszahlung höchstens 77 Cent für direkt am Patienten wertschöpfende Tätigkeiten ausgegeben werden konnten", schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage. Die 23prozentige Verwaltungskostenquote des Gesundheitssystems sei um den Faktor 3,8 höher als der durchschnittliche Wert in deutschen Industrieunternehmen von 6,1 %.

Wesentlicher Kostentreiber seien die durch die GKV auf die Leistungserbringer übertragenen Verwaltungstätigkeiten. Für 2010 hat die GKV Verwaltungskosten in Höhe von 9,5 Milliarden Euro ausgewiesen. Tatsächlich...

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