Gratwanderung mit Absturzgefahr

Autor: REI

Damit die Ärzte mehr Generika statt "Analogpräparate" verordnen, hat der Gesetzgeber dem Bundesausschuss Ärzte/Krankenkassen einen neuen Job aufs Auge

 

gedrückt: Er soll vergleichende Aussagen zu therapeutischem Nutzen und Abgabepreis

 

machen. Eine Aufgabe, die dem Gremium schwer fallen wird, wie Unternehmensberater Wilhelm Hollenhorst glaubt.

Der Arzneimittelverordnungsreport postuliert eine mögliche Ersparnis von 1,24 Mrd. xa4, wenn die Ärzte kräftig Generika an Stelle von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen, aber pharmakologisch gleichartigen oder sehr ähnlichen Wirkungen wie bei bekannten Produkten verordnen. Einsparungen in dieser Höhe seien völlig unrealistisch, doch mit ihnen werde Politik gemacht, monierte Apotheker Hollenhorst auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Medizintechnologie, des Aktionsbündnisses Bundesausschuss und des bayerischen Sozialministeriums in München. Tatsächlich stünden Generika nur für einige Wirkstoffgruppen als Ersatz zur Verfügung; außerdem müsse die pharmazeutische Industrie, um ihre...

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