Größte Suchtgefahr beim Automatenspiel

Autor: kol

„20 Jahre spielte Michael Jung an Geldspielgeräten und wurde dabei immer verschlossener. Schließlich fand eine Therapeutin Worte, die ihn berührten und den Weg aus seinem Gefängnis finden ließen.“ So lautet ein Stück aus der Lebensgeschichte eines Glückspielsüchtigen, wie sie auf der Homepage der nordrhein-west­fälischen Landesfachstelle Glücksspielsucht nachzulesen ist.

Die Anzahl pathologischer Spieler kann nur geschätzt werden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht von etwa 1,1 % der Bevölkerung aus, also rund 600 000 Menschen. Das größte Suchtpotenzial beinhalten Spiele, bei denen der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. In erster Linie sind das Geld-Gewinnspiel-Automaten, die es in Spielhallen und Gaststätten gibt.

Bundesweit über 200 000 Geldspielautomaten

Im Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) von 2009 beschreibt Professor Dr. Gerhard Meyer vom Institut für Psychologie und Kognitionsforschung der Universität Bremen die Auswirkungen: „Spieler an gewerblichen Geldspielautomaten bilden in den...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.