Medizin und Markt Autor: Dr. Alexander Kretzschmar/Mit freundlicher Unterstützung von Jena­pharm GmbH & Co. KG & Bayer Vital GmbH

Chronische Lichtschädigungen 
sollte man per 
Laser behandeln. © iStock.com/Robert Kirk

Für Wunden, die bei einer Lasertherapie entstehen, gibt es keine Standardbehandlung. Eine klinische Studie zeigt nun, dass die Nachversorgung mit dexpanthenolhaltigen Salben direkt nach der Therapie die Wundheilung verbessert.

Für die Wundversorgung nach einer fraktioniert ablativen Lasertherapie geben die Hersteller der Geräte keine konsentierten Empfehlungen, um Infektionen oder Wundheilungsstörungen gerade in den ersten Tagen zu vermeiden. Die klinischen Erfahrungen mit Vaseline lassen laut Professor Dr. Jens Malte Baron, Uniklinik RWTH Aachen, aber den Wunsch nach einer effektiveren Nachversorgung aufkommen.

Seine Arbeitsgruppe verglich daher in einer aktuellen Studie die Wirkung von Dexpanthenol (Bepanthen® Wund- und Heilsalbe) mit derjenigen von Vaseline bei 37 Patienten, deren lichtgeschädigte Haut mit einem ablativen CO2-Laser abgetragen wurde. Die visuelle und kosmetische Beurteilung durch Arzt und Patient sowie die Messung des relativen Wunddurchmessers mittels digitaler Dermatoskopie ergaben in der frühen Phase der Wundheilung Vorteile zugunsten der Wund- und Heilsalbe.

Wichtig vor allem in den ersten Tagen

Eine in-vitro-Vorstudie hatte gezeigt, dass die dexpanthenolhaltige Salbe besonders in den ersten Tagen auf die Expression von Genen wirkt, die an der Wundheilung beteiligt sind. Darüber hinaus werden antioxidative und antiinflammative Prozesse in der Haut unterstützt. Prof. Baron empfahl, dexpanthenolhaltige Salben stationär und ambulant direkt nach der ablativen Lasertherapie über mindestens drei bis fünf Tage ein- bis zweimal täglich anzuwenden.

Quelle: Mittagsseminar „Hautnah und top(isch)aktuell – News aus Forschung und Praxis“ im Rahmen der 26. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie; Veranstalter: Jena­pharm GmbH & Co. KG & Bayer Vital GmbH