Hartnäckigem Durchfall auf den Grund gehen

Autor: SK

Wenn ein Patient immer wieder über Durchfälle klagt, gilt es, eine ernste Erkrankung auszuschließen. Dazu muss man wissen, wie viel Stuhl denn wirklich ausgeschieden wird und wie hoch der Fettgehalt ist. Denn damit lässt sich der Erkrankungsort ganz gut eingrenzen.

Wenn Ihr Patient über chronischen Durchfall klagt, sollten Sie zunächst klarstellen, was er genau darunter versteht. Denn oft verwechseln Laien Diarrhoe und Inkontinenz, halten weichen Stuhl schon für Durchfall oder gehen bereits zum Arzt, wenn sie zweimal täglich müssen, warnte Professor Dr. B. Lembke von der Medizinischen Klinik des St. Barbara Hospitals in Gladbeck auf dem 109. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Per definitionem zählt als Durchfall eine Stuhlfrequenz von mehr als dreimal täglich. Dabei besteht der Stuhl zu mehr als 80 % aus Wasser, und das Stuhlgewicht beträgt mehr als 200 g, so der Experte.

Fragen Sie die sieben "A" ab

Zunächst sollte man bei der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.