Hepatitis-Therapie ohne Seelenqual

Autor: AW

Hepatitis-Patienten profitieren von der Behandlung mit Interferon alpha. Doch fast jeder Dritte entwickelt unerwünschte psychische Wirkungen, wie Depressionen oder Schlafstörungen. Diese lassen sich aber behandeln, so dass das Interferon nur selten abgesetzt werden muss.

Angst, Melancholie, Depressionen und sogar Psychosen zählen zu den psychiatrischen Nebenwirkungen von Interferon alpha. Ursache ist eine Modulation der Neurotransmitter, vor allem Serotonin, Glutamat und Dopamin, berichtete Dr. Martin Schäfer von der Psychiatrischen Klinik der Charité Berlin auf dem 23. Leipziger Leberkolloquium.

 

 

Deshalb wird empfohlen, Interferon alpha bei Patienten mit depressiver Verstimmung oder früherer Drogen- bzw. Alkoholabhängigkeit zurückhaltend einzusetzen. Bei einer Sucht-Anamnese muss zusätzlich mit Suchtdruck und Reizbarkeit gerechnet werden. Akute und chronische psychische Erkrankungen gelten sogar als Kontraindikationen - obwohl neuere Daten ein...

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