Hier können Sie das Endoskop im Schrank lassen

Welche Rolle spielt die Endoskopie für die Diagnostik bei dyspeptischen Syndromen? Zukünftig eine immer geringere, meinte Dr. Peter Bytzer von der Universitätsklinik Glostrup, Dänemark. Bei Patienten unter 50 Jahren und bei Abwesenheit von Alarmsymptomen wie Anämie, Blutungszeichen, Gewichtsabnahme oder Dysphagie ist die Endoskopie zweite Wahl.

Dr. Bytzers Überlegungen gehen davon aus, dass Magen- und Duodenalulzera immer seltener werden und auch die Häufigkeit der H.pylori-Infektionen abnimmt. Sein Algorithmus: Bei einem unter 50-Jährigen mit dyspeptischen Beschwerden, aber ohne Alarmsymptome steht an erster Stelle der nicht-invasive H.pylori-Test. Fällt er negativ aus, folgt die empirische Therapie. Ist er positiv, zieht das eine Eradikation nach sich. Erst, wenn das die Beschwerden nicht beseitigt, sollte man sich das Endoskop schnappen.

Ein Vergleich zwischen früher Endoskopie oder dem "Test and treat"-Vorgehen brachte weder hinsichtlich der Symptomlinderung noch hinsichtlich der Lebensqualität nennenswerte Unterschiede. 20...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.