Hirnstimulation lindert schwere Depression

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Wenn eine schwere Depression auf übliche Verfahren nicht anspricht, hilft vielleicht die Tiefenhirnstimulation. Das belegt eine Pilotstudie.

Im Gegensatz zu stereotaktischen Operationen ist die Tiefenhirnstimulation jederzeit reversibel. Bei Patienten mit therapieresistenter Depression werden die Elektroden in die Area subcallosa des Gyrus cinguli (Brodmann-Areal 25) implantiert. Über subkutan verlegte Kabel sind sie mit einem Impulsgeber an der Brustwand verbunden.

Rund ein Drittel der Depressiven kommt nach der Tiefenhirnstimulation in die Remission

Zum antidepressiven Effekt exis­tieren bisher nur Kasuistiken und kleine Studien. Die kürzlich im „American Journal of Psychiatry“ publizierte Untersuchung ist mit 20 Patienten noch die größte.1 Bei allen Teilnehmern bestand die aktuelle depressive Episode schon seit einem Jahr...

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